
Mein Behandlungsschwerpunkt ist die Therapie von Beschwerden, die durch Störungen der kognitiven Programmierung, der Verarbeitung von Erfahrungen, der Empfindungen & der Abgrenzung entstehen. Dabei werden weniger oft die Symptome selbst, sondern vor allem die im Hintergrund wirkenden Programmierungen behandelt, die sich in Form von Symptomen zeigen.
Was kann komplementär homöopathisch behandelt werden?
Konzentrationsprobleme, Long Covid, Autoimmunerkrankungen, Angst und Panik, Überempfindlichkeiten und Unverträglichkeiten, Allergien, Reizdarm, Schlaflosigkeit, Zwängen, ASS, allgemein chronifizierte Beschwerden wie Rheuma, Hypertonie, Anspannung, Kopfschmerzen und viele mehr
Chronische Beschwerden wie Arthrose, Rheuma, Hypertonie, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Entzündungen, Verspannungen, Hauterkrankungen, Störungen des Organsystems wie z.B. Schilddrüsenfehlfunktionen und mehr
Wiederkehrende Beschwerden wie Migräne, Asthma, Heuschnupfen, Menstruationsbeschwerden, Ekzemen, Störungen des Immunsystems wie rezidivierende Infekte (z.B. Zystitiden oder Anginen) und mehr
Akute Beschwerden wie Entzündungen, Infekte, Verletzungen, Kinderkrankheiten, Schockzustände wie nach Unfällen oder Operationen, Schwangerschaftsübelkeit, Hexenschuss, Zahnschmerzen und mehr
Gemütsbeschwerden wie Ängste, Zwänge, Panikattacken, Phobien, depressive Verstimmungen, Überempfindlichkeiten, Schlaflosigkeit, Nervosität, Lern- oder Verhaltensstörungen z.B. ADS/ADHS, Konzentrationsproblemen, Erschöpfung und mehr
Prophylaxe z.B. gegen Prüfung- oder Flugangst, Reisekrankheit
und mehr
Palliation bei der Linderung unausweichlicher Beschwerden wie z.B. während Chemotherapie, nach Impfungen, vor und nach Operationen und mehr
Was ist Homöopathie?
Homöopathie betrachtet den Menschen als Ganzes und behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern stärkt die Lebensenergie nachhaltig. Dies nennt man Konstitutionsbehandlung, die Behandlung der gestörten Programmierung, die zu den Symptomen geführt hat. Natürlich können wir nach Hahnemann Grundsatz "Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt" auch einzelne Symptome behandeln, doch viele HomöopathInnen bevorzugen diese Tiefenbehandlung, die dazu führen soll, dass die PatientInnen mit der Zeit gar keine Arzneimittel mehr benötigen.
Homöopathie ist effektiv. Weltweit Millionen von Erfahrungen berichten davon, man spricht von Erfahrungsmedizin. Homöopathie wird nicht an Universitäten gelehrt, deshalb fehlt es an Studien. Der fehlende Nachweis des Wirkungsmechanismus und die feinstoffliche Natur der Homöopathie rückt diese in den Augen vieler in das Umfeld der Placebobehandlung. Dies wurde allerdings in mehreren Metaanalysen widerlegt (Kleijnen et al. 1991, Linde et al. 1997, Hamre et al. 2023). Diese Metaanalysen werteten Hunderte von Studien aus und zeigten auf, dass das Homöopathikum dem Placebo signifikant überlegen ist. Sie stehen damit im Wiederstreit zu anderen Metaanalysen (vor allem Shang et. al.), die der Homöopathie eine signifikante Wirkungsüberlegenheit dem Placebo gegenüber abspricht und gesellschaftlich und medial viel häufiger zitiert werden.
Kosten & Krankenkassen
Krankenkassenanerkennung schweizweit
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Kosten 168 CHF pro Stunde Arbeitsaufwand
(=14 CHF pro 5 Minuten, auch Fallbearbeitung und
administrativer Aufwand werden anteilweise verrechnet)
Sie sollten sich die Bedingungen der Kostenübernahme vor Behandlungsbeginn von Ihrer Kasse nachweisen lassen. Geben Sie dabei meine ZSR-Nummer P959661 an. Leistungen werden gemäss Ihrer Police (Zusatzversicherung Komplementärmedizin) von jeder Krankenkasse individuell übernommen
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Ritalin oder Globuli? Homöopathie bei ADS/ADHS
Die Schweiz hat ein Problem mit ihren Schulkindern. Immer mehr werden als verhaltensauffällig angesehen und zu Abklärungen aufgefordert, faktisch sogar dazu gezwungen. Immer mehr dieser Abklärungen enden mit der Diagnose ADHS und ADS.
Dazu das Fazit aus dem Parallelbericht Schweiz der UNO aus dem Jahr 2020:
„60. Der Ausschuss ist besorgt über die Häufigkeit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) oder Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADS) und die damit zusammenhängende Verschreibung von psychotropen Substanzen, insbesondere von Methylphenidaten bei Kindern, trotz zunehmender Hinweise auf schädigende Folgen dieser Medikamente. Des Weiteren ist der Ausschuss besorgt über Berichte, wonach mit dem Schulverweis des Kindes gedroht wird, wenn Eltern der Behandlung ihrer Kinder mit psychotropen Substanzen nicht zustimmen.„
Alternativen Therapien wird wenig Platz eingeräumt, es wird auch wenig dazu geforscht. Dabei empfiehlt der UNO Bericht:
„61. Der Ausschuss empfiehlt dem Vertragsstaat:
a. Studien zu nicht medikamentösen Diagnose- und Therapieansätzen bei ADHS und ADS durchzuführen.
b. sicherzustellen, dass die zuständigen Gesundheitsbehörden den Ursprung der Unaufmerksamkeit im Klassenzimmer ermitteln und die Diagnostik von psychischen Gesundheitsproblemen bei Kindern verbessern.
c. die Unterstützung für Familien zu verbessern, einschliesslich des Zugangs zu psychosozialer Beratung und psychologischer Unterstützung, und sicherzustellen, dass Kinder, Eltern, Lehrkräfte und andere Berufsgruppen, die mit oder für Kinder arbeiten, angemessene Informationen zu ADHS und ADS erhalten.“
Quelle:
https://konferenz-adhs.org/de/projekte/uno-parallelbericht-schweiz-
2020
Eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Studie der Universität Bern aus dem Jahr 2005 fand bei einer zuvor auf eine homöopathische Behandlung angesprochenen Gruppe von Kindern mit ADS/ADHS eine statistisch signifikante Verbesserung unter individuell ausgewählten homöopathischen Arzneimitteln gegenüber Placebo. In einer früheren Beobachtungsstudie derselben Forschungsgruppe verbesserten sich 86 von 115 Kindern unter einer homöopathischen Behandlungsstrategie so weit, dass zunächst keine Behandlung mit Methylphenidat erforderlich war; 25 Kinder wurden wegen unzureichender Verbesserung später auf Methylphenidat umgestellt.
Quelle:
https://mediarelations.unibe.ch/medienmitteilungen/archiv/2005/050905adsstudie/index_ger.html
Die homöopathische Behandlung bei ADS/ADHS unterscheidet sich nicht von einer Konstitutionsbehandlung, HomöopathInnen versuchen die Gesamtheit der Symptome und Eigenarten des Patienten zu erfassen und die dahinterstehenden Gefühle und Mechanismen zu erkennen. Sie verschreiben dann jenes homöopathische Arzneimittel, das bei einer Arzneimittelprüfung an gesunden Menschen ebendiese Symptome hervorrufen würde (Grundsatz: Ähnliches durch Ähnliches heilen). Der Verlauf wird eng begleitet, es finden Nachfolgesitzungen statt, um die Wirkung des Arzneimittels zu überprüfen und anzupassen. Bei stabilem Verlauf kann das Arzneimittel dann abgesetzt bzw. nur alle paar Monate repetiert werden.
Ritalin/Methylphenidate haben vielen PatientInnen mit ADS/ADHS enorm geholfen und sowohl die Behandelnden, wie auch die Betroffenen sind froh, dass die Schulmedizin diesen Pfeil im Köcher hat.
Da diese Form der Behandlung aber auch Nebenwirkungen haben kann, sollte sie bei Kindern nicht als erster Schritt ohne Einbezug von anderen Behandlungenansätzen angewandt werden.
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